REFLEX

Menschen- und Tierrechte Jena

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Ernährung, Verantwortung, Schlachtung

Ernährung und Verantwortung gehen Hand in Hand. Hier geht es um die Spezifika veganer, vegetarischer und "normaler" Ernährung und Lebensweise:

  • das Konsumverhalten: was darf (will) ich als Veganer, was darf (will) ich nicht?
  • ernährungsphysiologische Besonderheiten und (Schein-)Probleme (aus  Sicht der Ernährungswissenschaften).
  • das riesige Geflecht aus inakzeptablen Folgen, das der Mensch mit seiner  tierlichen Ernährungsweise der Welt aufbürdet - im Unterschied zur veganen bzw. vegetarischen.
  • Besondere Bedeutung erhält hierbei die Tötung, die nicht nur am Ende der Fleisch-, sondern auch Milch- und Eiproduktion steht.


Beispiel Schlachthof Jena: Die Wahrheit in Videos

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Fast 400.000 Tiere werden jedes Jahr allein in Jena laut Eigenaussage des Jenaer Schlachthofs getötet. Obwohl er nur ein beliebiges und winziges Element im unvorstellbaren Ausmaß der deutschen und erst recht globalen Fleischfabrikation ausmacht, kommt ihm eine besondere Funktion zu: Aus ihm stammt ein Teil, der wenigen genehmigten Aufnahmen des eigentlichen Schlachtvorgangs - dem lebendigen Ausbluten-lassen. (In aller Regel werden zur Verharmlosung nur die Vorgänge vor und nach der Schlachtung gezeigt.)

Das ARD-Politmagazin Panorama berichtete 2001 über die tierquälerischen Folgen der EU-Schlachtvorschriften am Beispiel des Jenaer Schlachthofs. Die folgenden Aufnahmen sind daher repräsentativ für die gesamte EU
 

Panorama-Bericht über Schlachten in Jena1

Reflex und AKuT bemühten sich daraufhin im August 2001 um ein Gespräch mit Bundeskanzler Gerhard Schröder bei seinem Aufenthalt in Jena, um wenigstens die Bedingungen des Schlachtvorgangs zu verbessern -  ohne Erfolg. An den Umständen hat sich bis heute EU-weit nichts geändert. (Ziel von Reflex ist jedoch ohnehin nicht die Verbesserung der Bedingungen der tierlichen Vernutzung, sondern die Abschaffung letzterer selbst.)

Zu bedenken gibt, dass die europäischen Vorschriften noch zu den "vorbildlichsten" weltweit zählen. Dies zeigt, wie sehr die alltäglichen Überzeugungen, die zur Legitimierung des Fleischkonsums herangezogen werden, von der Realität der Fleischproduktion abweichen. Auch ändert ein Bio-Siegel nichts an diesem allen Tieren gemeinsamen, finalen "Produktionsabschnitt". Auch (Bio-)Milchkühe - wie auf dem obigen Video deutlich zu sehen ist - enden nach etwa vier, statt 20 Jahren auf diese Weise im Schlachthof.

Scheinbar als Reaktion auf jenen Imageverlust, der fälschlicher Weise allein auf Jena projeziert wurde, entstand 2008 ein Werbevideo auf Youtube zum Jenaer Schlachthof, das zwar die Qualitäten des Schlachtens gezielt unterschlägt, jedoch deren quantitative Dimensionen offenlegt:

Werbevideo zum Jenaer Schlachthof auf Youtube1
 
1 Es handelt sich lediglich, um die Verlinkung von Inhalten anderer Seiten. Verantwortung für Urheberrecht und Inhalt dort: Panorama- und Youtube-Bericht.
Aktualisiert ( Samstag, 19. Dezember 2009 um 18:20 )
 

Vegane Ernährung: wissenschaftliche Fakten

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Veganer - aber selbst Vegetarier - werden ständig mit Vorurteilen bzgl. der angeblichen Ungesundheit ihrer Ernährung konfrontiert. Oft dienen diese Argumente der pseudomoralischen Rechtfertigung der Ernährung ihrer Gegner. Daher hier das Skript zu einem Vortrag einen Ernährungswissenschaftler, das mit diesen Vorurteilen aufzuräumen vermag:

Vegane Ernährung.pdf

Aktualisiert ( Sonntag, 28. Juni 2009 um 11:47 )
 



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